Clickern ?.......irgendwie schon mal gehört......

Aber was ist das denn nun wirklich?....Mit Hundetraining soll es etwas zu tun haben, mit dem Knackfrosch macht man es, völlig gewalt- und streßfrei erzählt man .... usw. usw.

Die Fragen haben wir uns auch gestellt und wollten es schließlich wissen.
Bücher mussten her, Videos wurden bestellt, ein Lehrgang besucht - und als alle diese Vorbereitungen getätigt waren, ging es los.
Im zeitigen Frühjahr haben wir angefangen und es, bis auf wenige Ausnahmen, jeden Sonnabend um 14.00 Uhr auf unserem Platz veranstaltet.

Die Interessentengruppe war anfangs recht groß, nach und nach reduzierte sich der Kreis auf eine Handvoll wirklich Interessierter.
Das Clickertraining ist keine Sache der schnellen Erfolge - es gehört viel Geduld und Ausdauer dazu.

Um es ganz kurz zu sagen: Der Clicker ist ein konditionierter Bestärker. Der Click signalisiert dem Hund eine soeben ausgeführte positive Handlung oder Handlungskette -  gleich kommt  die Belohnung. Dieses Schema der positiven Bestärkung lässt sich zu den vielfältigsten Übungen verwenden.

Geklickert wird bei uns mit Hunden verschiedener Altersgruppen. Bei Hunden mit konventioneller Ausbildung verbessert das Clickern die Kommunikation, Teamarbeit und die Beziehung zwischen Mensch und Hund.

Eingeübte Spiele wie z.B. Rolle, Herausfinden verschiedener Gegenstände, Rückwärtsgehen usw. usw. bringen Hund und Mensch gleichermaßen Freude.

Untrainierte junge Hunde lernen spielerisch Sitz, Platz, Herankommen und weitere Übungen als Vorbereitung auf die BH-Prüfung. Hierbei merken wir, das in der Pubertätsphase Schwierigkeiten auftreten, wie es auch der Clickerexperte M. Pietralla beschrieben hat.


Unser Sonnabendtraining dient  der Anleitung zur Verbesserung und Erweiterung der Übungen, sowie der Demonstration von Fortschritten. Wirkliche Erfolge erzielt jeder selbst nur durch regelmäßiges tägliches Training.

Wertvolle Unterstützung und Hilfestellung gaben uns die Bücher und Videos von Birgit Laser, Martin Pietralla, Günther Bloch und Garry Wilkes.

Haben wir ein wenig das Interesse geweckt? Dann besucht uns auf unserem Platz oder aber schickt uns eine Mail.


 
Autor des Beitrags: 
Edeltraut Reinhardt

 

 

PROLOG

  Der Hund als ein Teil lebendiger Natur hat sich im Alltag 
vieler Menschen einen festen Platz erobert. Sei es aus 
Liebhaberei, aus beruflichen, dienstlichen oder sonstigen 
Gründen. Der Hund ist aus dem Leben des Menschen nicht 
mehr wegzudenken.
Die Haltung und der Umgang mit dem Hund sind zu einer 
beliebten Freizeitbeschäftigung vieler Menschen geworden.
Wichtig ist aber daran zu denken, dass der Hund ein Tier ist 
und bleibt
.
Der Hund erlebt die Umwelt auf seine Art und Weise. Es ist 
daher ratsam, sich mit dem spezifischen Verhalten des Hundes zu beschäftigen.

ALLGEMEINES ZUR AUSBILDUNG

Auf dem Wege der Umwandlung des Verhältnisses zwischen 
Mensch und Hund zu einer Mensch-Hund-Beziehung fließen 
von beiden Seiten die unterschiedlichsten Anlagen und 
Begabungen ein, die es vom Menschen zu lenken und 
umzusetzen gilt.
Dabei muss man sich vor Augen halten, dass der Hund dem Menschen in Einigem überlegen ist und umgekehrt.

Wie und wann beginne ich, meinen Boxer 
auszubilden und zu erziehen?

Zuallererst müssen wir uns fragen, was Erziehung ist und 
welches Ziel damit verfolgt werden soll. Erziehung ist  
Anpassung
des Hundes mit seinen noch vorhandenen Instinkten  und Trieben an unsere Zivilisation und Umwelt, 
so dass wir Menschen Freude daran haben und der Hund dennoch  artgerecht gehalten wird.
Erziehung ist eine umfassende und dauerhafte Einwirkung 
des Halters auf seinen Hund vom ersten bis zum letzten Tag 
mit dem Ziel, ein angenehmes Zusammenleben im Alltag zu 
erreichen.
Ob dies gelingt, hängt von uns ab.
Darum ist die Hundeerziehung in erster Linie ein menschliches und kein hundliches Problem. Dies gilt grundsätzlich auch für die Ausbildung, wozu ich die Formung zum Gebrauchs- und Sporthund zähle.
Erziehen ist gleichzusetzen mit ausbilden!


Wie kann ich die Lernfähigkeit des Hundes schulen?

Die Lernfähigkeit des Hundes kann man durch kontinuierliche, 
artgerechte Spiele und Übungen fördern bzw. aufrechterhalten.

Was heißt ausbilden?

Ausbilden heißt: Mit Hilfe eines Reizes den Hund zu einem erwünschten Verhalten zu veranlassen oder ihn von einem unerwünschten Verhalten abzubringen.
                                                                                       
Gibt es aus der Sicht des Ausbildungswartes für die Ausbildung unseres Boxers einige
Ausbildungsgrundsätze?

JA    
        
Die Ausbildung beginnt bereits bei der Auswahl  des
         Hundes

         So wenig aus einem Ackergaul ein Rennpferd wird, so 
         wenig wird aus  einem ängstlichem Hund ein
         Schutzhund.

         Der Hund kann nur das Ausbildungsziel erreichen, 
         für das er die Naturanlagen besitzt. Mangelhafte
         Anlagen lassen sich durch Ausbildung nicht beheben.
         Vorhandene Anlagen werden durch Ausbildung
         gefördert und gepflegt.

 
Daraus ergeben sich folgende Grundsätze:

  1. Nicht jeder Mensch ist für die Ausbildung von Hunden 
    besonders geeignet.
  2. Das erwünschte Verhalten muss sich an der individuellen Wesensveranlagung des Hundes orientieren.
  3. Wenn man möchte, dass der Hund tut was man von ihm erwartet, muss man ihm zuvor verständlich machen, was und wie  er es tun soll.
  4. Die Erfahrungsbildung ist der entscheidende Weg beim Hund.
  5. Der Hund ist außerstande, den Zweck einer von ihm 
    verlangten Übung einzusehen. Er reagiert auf Hör- 
    und Sichtzeichen, weil er mit den gegebenen Hör- bzw. optischen Zeichen etwas verknüpft.
  6. Der Hund braucht Zeit, um Erfahrungen zu sammeln und im Gedächtnis zu speichern.
  7. Man sollte nicht zu schnell vorgehen.
  8. Der Hundeführer/Halter sollte seinem Hund nie als 
    Schwächling gegenübertreten. Man zeigt ihm 
    Überlegenheit und Stärke - jedoch keinesfalls durch 
    Schläge oder andere Strafen.
  9. Der Hund verbindet jede Einwirkung auf ihn mit dem 
    Augenblick des Einwirkens und dem jeweiligen Umfeld.
  10. Der Hund kann nur das, was er kennt.
  11. Einwirkungen haben nur dann den gewünschten Erfolg, 
    wenn der Hund sie vorher nicht wahrnimmt.
  12. Ausbildungseinheiten sollen von kurzer Dauer sein und sich häufig wiederholen. Übungswechsel und 
    Unterbrechungen halten den Hund bei Laune und lassen ihn nicht desinteressiert und gelangweilt werden.

Was bedeutet Hundesport?

- Hund/Mensch - Bewegung - hält fit und gesund
- sportliche Betätigung in der Freizeit, mit Wettkampf-
   erlebnissen im
   Einzel- und Mannschaftswettbewerb
- ideale Möglichkeiten zu spontanen, spielerisch 
  aufgebauten sportlichen Handlungen mit dem Hund
- fördert soziale Fähigkeiten und führt Menschen aller 
  Altersschichten zusammen.
- ein Stück Lebensgemeinschaft Mensch/Hund
  schafft Ausgleich vom Stress


Warum eignet sich eigentlich der 
Deutsche Boxer besonders als
Familienhund?
                                                                                         
Gerade heute in unserer hektischen und gleichgültigen Welt 
erobert der Haushund auch Sozialbereiche.
Diese Hunde müssen mit modernsten Umwelteinflüssen gut 
fertig werden, müssen vom Wesen her tolerant und gutmütig 
gegen Jedermann sein. Unser Boxer wird diesen 
Anforderungen in jeder Hinsicht gerecht. Er ist von Haus aus 
ein Hund mit ausgezeichneten Nerven. Diese Eigenschaft ist 
auch Ursache dafür, dass er als idealer Familienhund, als hervorragendes Kindermädchen, als zuverlässiger Kumpel 
schlechthin gilt.
                                                                              

                                                                                         

Autor: Hans-Joachim Neubert
Ausbildungswart





Willst Du es haben?

 

 

 

 





Ich hol's ja schon

 

 

 

 



Auch Beißen
will gelernt sein

 

 

 

 



Dich krieg ich!

 

 

 

 



Zeig mir den Weg!

 

 

 

 

Gemeinsam macht's
Spaß!

 

 

 

 



Die Helfer